15.06.2022

Rewe schafft mehr Transparenz bei Bio-Fleisch

Ein QR-Code auf der Verpackung führt zu einer Online-Plattform mit produktindividuellen Angaben zur Lieferkette. Beispielsweise wird bei einem Rewe Bio Rinder-Rumpsteak transparent und chargengenau sichtbar, in welchen Betrieben das Tier geschlachtet, zerlegt und verarbeitet wurde. Weitere Identitätsdaten zur Rückverfolgbarkeit sowie die Haltungsformkennzeichnung ergänzen die Portalinhalte. Im Zuge des Pilotprojekts werden im Laufe der kommenden Wochen insgesamt 36 Rewe Bio-Fleisch- und zwei Rewe Bio-Milchartikel integriert.

Deutsche Herkunft und Regionalität ist Verbraucherinnen und Verbrauchern Rewe zufolge zunehmend auch bei Lebensmitteln mit tierischem Ursprung wichtig. Deshalb testet das Unternehmen nun bei ausgewählten Eigenmarkenprodukten von Rewe Bio die Rückverfolgbarkeit von den Erzeugerinnen und Erzeugern bis zu den Konsumenten via Smartphone. Dazu muss zuerst der QR-Code auf der Produktverpackung gescannt und anschließend die Chargen- bzw. LOT-Nummer eingegeben werden. Als Ergebnis werden die produktspezifischen Informationen angezeigt und die einzelnen Stationen des Produkts bis zu seinem Ausgangsort offengelegt. Bei dem Service nutzt Rewe die Plattform „fTRACE“, die von der gleichnamigen Tochtergesellschaft von GS1 Germany betrieben wird. Die Technologie bezieht die Angaben sowohl aus externen Primärdatenbanken (u.a. QS-Prüfsystem für Lebensmittelsicherheit, Initiative Tierwohl) als auch von Informationen, die von den Lieferanten direkt ins System eingepflegt wurden. Dies garantiert laut Rewe hohe Datenqualität und einen automatischen Abgleich zur Plausibilitätskontrolle.
Rewe schafft mehr Transparenz bei Bio-Fleisch
Foto/Grafik: Rewe Markt GmbH
Bei Fleisch und Milch der Eigenmarke Rewe Bio haben Kundinnen und Kunden ab sofort die Möglichkeit, mehr Informationen zur Herkunft und zu den einzelnen Produktionsstufen zu erfahren.

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