17.06.2021

Aldi Süd setzt auf recycelten Kunststoff

„Mit dem neuen Rezyklat-Ziel möchten wir den wichtigen Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Deutschland weiter unterstützen", so Dr. Julia Adou, Director Corporate Responsibility bei Aldi Süd. Im Sommer 2018 haben Aldi Nord und Aldi Süd ihre gemeinsame Verpackungsmission gestartet. Das Rezyklat-Ziel soll die weitreichenden Ziele der Aldi-Verpackungsmission ergänzen. Zu diesen gehören: Bis Ende 2022 sollen alle Eigenmarken-Verpackungen recyclingfähig sein. Zudem wollen die beiden Unternehmen das Verpackungsgewicht ihrer Eigenmarken im Vergleich zum Basisjahr 2015 und im Verhältnis zum Umsatz um 30 Prozent bis Ende 2025 reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt sollen dann auch mindestens 40 Prozent der Obst- und Gemüse-Artikel unverpackt angeboten werden.

Wo immer möglich, spart Aldi Süd eigenen Angaben nach Verpackungsmaterial ein und verpackt seine Produkte nachhaltig. Bereits heute kommt bei vielen Eigenmarkenverpackungen Rezyklat zum Einsatz, zum Beispiel bei Wasch-, Putz- und Reinigungsartikeln oder bei zahlreichen Getränken wie unter anderem bei Mineralwasser und Orangendirektsaft. In 2020 konnte der Discounter das Verpackungsgewicht seiner Eigenmarken um rund 33.000 Tonnen verringern und setzt im Vergleich zu 2015 bereits 20 Prozent weniger Kunststoff ein. Auch die Einführung von Mehrwegnetzen und die Umstellung auf kostenpflichtige Bio-Tüten im Obst- und Gemüse-Bereich zahlen sich aus: Jährlich werden laut Aldi Süd über 48 Millionen weniger „Knotenbeutel“ mit nach Hause genommen.
Aldi Süd setzt auf recycelten Kunststoff
Foto/Grafik: Homepage Verpackungsmission Aldi
Im Sommer 2018 haben Aldi Nord und Aldi Süd ihre gemeinsame Verpackungsmission gestartet. Unter anderem sollen bei Aldi Süd bis Ende 2025 alle Kunststoffverpackungen der Eigenmarken aus durchschnittlich mindestens 30 Prozent recycelten Materialien bestehen.

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