25.02.2025

Südtiroler Speck g.g.A.: Aufwärtstrend wieder aufgenommen

Die Jahresbilanz des Südtiroler Speck Konsortiums für das Jahr 2024 fällt sehr positiv aus: Nach rückläufiger Produktion im Jahr 2023, konnte mit einer Steigerung von 12,8% an die Erfolge der Vorjahre angeknüpft werden.

Der Fokus auf Produkt- und Markenqualität mache sich bezahlt, teilt das Konsortium mit, denn mit einer Exportquote von 32,7% zählt Südtiroler Speck g.g.A. zu den meist exportierten Wurstwaren Italiens und erfreut sich somit auch über die Ländergrenzen hinweg großer Beliebtheit. 2024 zeige sich ein deutlicher Aufwärtstrend in den Exportmärkten. Während 67,3% der Produktion in Italien selbst verkauft werden, war im Bereich des Exports Deutschland weiterhin der wichtigste Markt und nahm 23,2% der Produktion ab.

Seine Beliebtheit verdankt der original Südtiroler Speck g.g.A. seiner einzigartigen traditionellen Herstellungsweise, die untrennbar mit seiner Heimat verbunden ist. Die Verbindung aus mediterraner Lufttrocknung und nordischer Räucherkunst verleiht ihm seinen unverwechselbaren Geschmack, so das Konsortium.

Dass Südtiroler Speck ein stark nachgefragtes Produkt ist, mache sich auch im Bereich der Fächerware bemerkbar. Mit insgesamt 46.146.223 produzierten Verpackungen vorgeschnittenen Specks übersteigt die Verpackungsproduktion mit einem Zuwachs von 7,3% die des Jahres 2023. Es bildet sich auch ganz eindeutig ein Favorit unter den Verpackungsgrößen ab: die 100g-Packung. Etwa 30,5 Millionen Verpackungen dieser Größe wurden im Jahr 2024 hergestellt.

2024 konnte insgesamt ein sehr positives Ergebnis dieser Kontrollen verzeichnet werden, denn 94,40% der Kontrollbesuche wiesen keine Beanstandungen bei der Verwendung der Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.“ auf. In 4,96 % der Fälle zeigten sich geringfügige Mängel, wie eine unvollständige Bezeichnung auf Preisschildern oder in Werbematerialien.

Die zunehmende Präsenz Südtiroler Specks g.g.A. im Onlineraum bedarf weiterer Maßnahmen zur Markenüberwachung und Qualitätssicherung. Aus diesem Grund arbeitet das Konsortium jüngst mit dem Dienstleister „Griffeshield“ zusammen. Mittels eines automatischen Algorithmus überprüft er E-Commerce-Plattformen, Suchmaschinen und Social Media Plattformen weltweit auf die korrekte Verwendung der Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.“. Der am häufigsten identifizierte Fehler im Rahmen dieser Kontrollen war die fehlerhafte Verwendung der Bezeichnung „Südtirol“ in 57% der Fälle. Zudem betrafen die Mängel in 21% der Fälle die Verwendung des Kürzels „g.g.A“, das entweder inkorrekt verwendet wurde oder sogar gänzlich fehlte.

Im Herbst 2024 wurde zudem die Zusammenarbeit mit der Südtiroler Qualitätskontrolle (SQK) wieder aufgenommen, um Verkaufsstellen und die Qualität von Südtiroler Speck g.g.A. regelmäßig zu prüfen. Der Fokus dieser Kontrollen liegt auf Produktkonsistenz mit dem übergeordneten Ziel eines einheitlichen Qualitätsstandards.

Um Konsumenten und Einkäufer weiterhin für den original Südtiroler Speck g.g.A. zu sensibilisieren, setzt das Südtiroler Speck Konsortium auch 2025 auf umfangreiche internationale Kommunikationsmaßnahmen. Mit der Präsenz auf der Anuga in Köln und dem EU-Projekt „Cheespe“, das gemeinsam mit Stilfser Käse g.U. in Deutschland, Italien und Frankreich umgesetzt wird, präsentiert sich das Südtiroler Qualitätsprodukt eindrucksvoll einem internationalen Publikum.
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