04.07.2023

Südpack sponsert Ausstellung des HfG-Archivs/Museum Ulm

Mit einem Betrag in Höhe von 2.000 Euro unterstützt Südpack die Ausstellung „Kunststoff – Zauberstoff“, die noch bis zum 7. Januar 2024 im HfG-Archiv/Museum Ulm auf dem oberen Kuhberg in Ulm zu besichtigen ist. Darüber hinaus ergänzt Südpack die Ausstellung, die sich mit der fast grenzenlosen gestalterischen Freiheit moderner Kunststoffe befasst, um ein Exponat zu aktuellen Recyclingkonzepten für Kunststoffe am Ende ihres Lebenszyklus.

Wie kein anderer Werkstoff stehen die modernen Kunststoffe für die Demokratisierung in der Welt der Dinge. Sie eignen sich als Ersatz für traditionelle Materialien oder sind günstiges Ausgangsmaterial für preiswert hergestellte Massenartikel und hochwertige Werkstoffe für Industrieprodukte mit langer Lebensdauer. Ihre wichtigste Aufgabe jedoch ist der Schutz von Lebensmitteln und Medizinprodukten entlang der gesamten Prozesskette.

Kunststoffe sind wertvolle, vielfältig einsetzbare Werkstoffe. Sie werden nur zum Problem, wenn sie als Abfall in der Umwelt landen. Nachhaltigkeit durch den Einsatz langlebiger Produkte und die Wiederverwertung von Rohstoffen sind deshalb zu einem wichtigen Kriterium guten Designs geworden. Hierzu will die Ausstellung einen Diskussionsbeitrag leisten.

Als einer der führenden Hersteller von Hochleistungsfolien und Verpackungsmaterialien für die Lebensmittel-, Non-Food- und Medizingüterindustrie befasst sich Südpack schon seit langem mit den Möglichkeiten, die in den Verkehr gebrachten Kunststoffe im Kreislauf zu halten und damit den Einsatz fossiler Rohstoffe bei der Herstellung von Folienlösungen zu minimieren. Zwei elementare Bausteine dieser Initiative sind neben der Entwicklung materialeffizienter und recyclingfähiger Hochleistungsfolien der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Compoundierung und Regranulierung sowie die Kooperation mit der Carboliq GmbH, einem Spezialisten im Bereich der Rohstoffrückgewinnung. In der Ausstellung „Kunststoff – Zauberstoff“ sind diese beiden Recyclingmodelle vereinfacht dargestellt.

Im Rahmen der Compoundierung werden bei Südpack alle Produktionsrestmaterialien gesammelt, nach Polymeren getrennt und auf hochmodernen Anlagen zu Granulat umgearbeitet. Dieses Granulat steht für die Produktion neuer Produkte wie beispielsweise Haushaltswaren oder andere Spritzgussanwendungen zur Verfügung. Für die Herstellung von Verpackungen in der Lebensmittelindustrie allerdings darf das Material nicht verwendet werden. Beim chemischen Recycling wiederum lassen sich insbesondere gemischte und verschmutzte Kunststoffe wie auch die bis dato mechanisch nicht verwertbaren Verbundstrukturen durch ein spezielles Verfahren zu einer hochwertigen Flüssigressource verarbeiten. Anstelle von fossilem Öl kann diese dann für die Produktion neuer Kunststoffe eingesetzt werden. Visualisiert wird dies in der Ausstellung am Beispiel eines Käseherstellers. Denn aus den Folienbeuteln, die zur Reifung von Käselaiben benötigt werden, entsteht nach deren Verölung in der Carboliq-Anlage im Münsterländischen Ennigerloh eine neue Verpackung für Reibekäse. Beide Technologien – das chemische wie das mechanische Recycling – sind aus Sicht von Südpack ein wichtiger Schritt zu einem intelligenten Wertstoffmanagement und einer nachhaltigen, zirkulären Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie.
Südpack sponsert Ausstellung des HfG-Archivs/Museum Ulm
Foto/Grafik: Südpack
Mit einem Betrag in Höhe von 2.000 Euro unterstützt Südpack die Ausstellung „Kunststoff – Zauberstoff“.
Südpack sponsert Ausstellung des HfG-Archivs/Museum Ulm
Foto/Grafik: Südpack
Die Ausstellung „Kunststoff – Zauberstoff“ kann noch bis zum 7. Januar 2024 im HfG-Archiv/Museum Ulm auf dem oberen Kuhberg in Ulm besichtigt werden.
Fleischmagazin
Fleischmagazin
Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag