15.09.2026

IVH: NRW ist das Bundesland mit den meisten Heimtieren

Nordrhein-Westfalen (NRW) war 2025 das Bundesland mit den meisten Heimtieren in Deutschland. Das zeigen aktuelle Zahlen des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. Fast acht Millionen Hunde, Katzen, Kleintiere, Ziervögel, Aquarien und Terrarien gehören im bevölkerungsreichsten Bundesland zum Alltag vieler Menschen.

Mit rund 3,3 Millionen Katzen leben in NRW besonders viele Samtpfoten. Auch Hunde sind zahlreich vertreten: Rund zwei Millionen der Vierbeiner leben in Haushalten in Nordrhein-Westfalen. „Heimtiere sind für viele Menschen feste Familienmitglieder und wichtige Sozialpartner“, sagt Dr. Katrin Langner, Geschäftsführerin des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. „Egal ob in Familien oder bei Singles, bei Jung oder Alt, Heimtiere nehmen in unserem Alltag einen wichtigen Platz ein.“

Neben Hunden und Katzen sind auch kleinere Heimtiere in Nordrhein-Westfalen weit verbreitet. Rund 800.000 Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen sowie etwa 700.000 Ziervögel leben in NRW-Haushalten. Außerdem gibt es etwa 500.000 Aquarien, 200.000 Terrarien und rund 200.000 Gartenteiche mit Fischen.

Auffällig ist dabei: Mit 18 Millionen Einwohnern leben rund 21 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands in NRW – und entsprechend auch jeweils 20 bis 21 Prozent der bundesweiten Populationen von Katzen, Hunden und Ziervögeln. Kleintiere sind hingegen mit einem Anteil von 18 Prozent leicht unterdurchschnittlich, Aquarien mit 24 Prozent leicht überdurchschnittlich anzutreffen. „Ob Hund, Katze, Kaninchen oder Aquarium – Heimtiere sind aus NRW und aus allen anderen Bundesländern kaum wegzudenken“, so Dr. Langner. „Die aktuellen Zahlen zeigen, wie präsent Tiere im Alltag vieler Menschen sind und wie vielfältig die Heimtierhaltung ist.“

Neben der Anzahl der Tiere rückt dabei zunehmend eine verantwortungsvolle Haltung in den Mittelpunkt. Denn unabhängig von Art oder Größe gilt: Wer Heimtiere hält, übernimmt Verantwortung für ihre Bedürfnisse und ihr Wohlbefinden. Dazu gehören unter anderem tiergerechte Haltung, ausreichend Beschäftigung sowie die Bereitschaft, sich langfristig mit den Bedürfnissen seiner Tiere auseinanderzusetzen.
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