01.09.2026

Weber Food Technology eröffnet Ausbildungszentrum in Neubrandenburg

Weber Food Technology eröffnet am Standort Neubrandenburg ein neues Ausbildungszentrum für technisch-gewerbliche Berufe. An der feierlichen Eröffnung nahmen auch Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Nico Klose, Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, teil.

Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahrgangs im September schafft das Familienunternehmen damit zusätzliche Kapazitäten für eine praxisnahe und zukunftsorientierte Qualifizierung. Aktuell bildet Weber am Standort Neubrandenburg 35 junge Menschen in acht verschiedenen Berufen aus; im September beginnen zwölf weitere Nachwuchskräfte ihre Ausbildung. „Zukunft entsteht nicht dadurch, dass wir auf Veränderungen warten. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen. Mit dem neuen Ausbildungszentrum übernehmen wir Verantwortung: für junge Menschen, für den Standort Mecklenburg-Vorpommern und für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, betont Tobias Weber, CEO von Weber Food Technology. Das Ausbildungszentrum vereint Werkstätten und Labore mit einem eigenen Theorie- und Digitalbereich. Fachliche Grundlagen, praktische Übungen und digitale Anwendungen können dadurch eng miteinander verbunden werden. Moderne Technologien und aktuelle Entwicklungen in der Industrie sind von Beginn an Teil der Ausbildung und bereiten die Nachwuchskräfte gezielt auf eine zunehmend digitalisierte und automatisierte Produktion vor. Die Inhalte orientieren sich dabei an den schulischen Ausbildungsplänen und den betrieblichen Anforderungen.

Ein Teil der praktischen Ausbildung, der bislang extern bei Verbundpartnern stattfand, wird künftig in das neue Ausbildungszentrum integriert. Dafür stehen unter anderem eigene Schweißkabinen und Zerspanungszentren zur Verfügung. So lassen sich die individuellen Stärken der Auszubildenden frühzeitig erkennen und gezielt fördern. Darüber hinaus lernen sie bereits während ihrer Ausbildung Weber-spezifische Arbeitsmittel und Tools kennen. Das erleichtert nach dem Abschluss den Einstieg in den jeweiligen Einsatzbereich und verkürzt die betriebliche Einarbeitungszeit. Gleichzeitig bleibt die Ausbildung eng mit der realen Wertschöpfung bei Weber verbunden: Die Auszubildenden fertigen künftig Bauteile für konkrete Kundenaufträge, die später in Maschinen für die Lebensmittelindustrie verbaut werden. Damit übernehmen die Nachwuchskräfte früh Verantwortung und leisten einen sichtbaren Beitrag zu realen Projekten. Das stärkt die Wertschätzung für die eigene Arbeit und fördert die fachliche Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Auch über die eigene Nachwuchsförderung hinaus trägt das Weber-Ausbildungszentrum dazu bei, die Ausbildungskapazitäten in der Region auszubauen. Denn das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an eigene Auszubildende: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Teilqualifikationen der Industrie- und Handelskammer. Die anerkannten und zertifizierten Module ermöglichen es, berufliche Kompetenzen gezielt aufzubauen, Quereinstiege zu erleichtern und schrittweise auf einen Berufsabschluss hinzuarbeiten. Damit trägt das Unternehmen über den eigenen Fachkräftebedarf hinaus zur beruflichen Qualifizierung in Mecklenburg-Vorpommern bei.
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